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"Hat mir unheimlich viel gebracht"

13.09.06 13:15


"VoiceVision"-Finalistin Alina Krisam zeigt bei Gala in Mainz ihr Können
 


Üben für den großen Auftritt: Die 20-jährige Alina Krisam wird am 30. September mit weiteren Finalistinnen von "VoiceVision" in Mainz zu sehen und zu hören sein. Foto: Thomas Schmidt

pea. INGELHEIM Am 30. September ist es soweit: die zweite Staffel von "VoiceVision - Rheinhessen sucht die junge Stimme" wird mit einer großen Gala-Veranstaltung in der Mainzer Phoenixhalle angestoßen. Und Alina Krisam, Finalistin der "VoiceVision"-Premiere des vergangenen Jahres, ist Teil des Abend füllenden Programms.

 

Nach dem großartigen Erfolg des Gesangswettbewerbs im vergangenen Jahr - veranstaltet vom Mainzer IT-Beratungsunternehmen EuroDriver Group und der Allgemeinen Zeitung - gibt es nun die Fortsetzung. Acht rheinhessische Schulen haben sich bereits zur Teilnahme angemeldet. Was solch ein Wettbewerb bewirken kann und was aus einigen der Finalistinnen, also auch aus Alina Krisam gesanglich geworden ist, das zeigt die Galaveranstaltung in der Mainzer Phoenixhalle.

 

Seit dem "VoiceVison"-Finale 2005 hat Alina viel dazugelernt, wie sie rückblickend bilanziert. Durch ihren dritten Platz hat die Lehramtsstudentin mehrere Übungseinheiten an der Popakademie Mannheim gewonnen. Gemeinsam mit der Erstplatzierten Menna Mulugeta aus Weiler war Alina unter anderem bei Gesangsdozentin Annette Marquard zu Gast, die schon Xavier Naidoo begleitet hat. Die Übungseinheiten in Mannheim haben die beiden Vorjahresfinalistinnen mächtig beeindruckt. "Das hat mir unheimlich viel gebracht", schwärmt Alina von den Lehrstunden an der Popakademie.

 

Was Annette Marquard vermittelt habe, sei nicht der typische Gesangsunterricht gewesen. Angefangen haben die Trainingsstunden mit Atemübungen. "Annette Marquard hat uns gezeigt, wie man den Atem besser kontrolliert und damit die Stimme stützen kann." Danach standen Sprechübungen auf dem Stundenplan. "Teilweise mit einem Korken zwischen den Zähnen", wie Alina schmunzelnd erzählt. Zum Schluss wurde auch an den Liedern der beiden Sängerinnen - zusammen mit anderen "VoiceVision"-Finalistinnen ist mittlerweile eine CD entstanden - gearbeitet.

 

Obwohl der jungen Ingelheimerin Talent bescheinigt wird, will sie ihr Hobby dennoch nicht zum Beruf machen. "Ich habe Angst, dass ich dann irgendwann den Spaß verliere", sagt sie. Und Spaß ist für die 20-Jährige ganz wichtig beim Singen. Die ersten Schritte auf diesem Terrain hat Alina schon ganz früh gemacht. "Als kleines Kind habe ich meine Mutter damit genervt." Mit sieben trat Alina dann in den Kinderchor ein, seit ihrem 14. Lebensjahr singt sie im Popchor "crazy voices", und seit vier Jahren ist sie Mitglied in der Band "seeded gherkins". Außerdem nimmt sie seit drei Jahren Gesangsunterricht an der Ingelheimer Musikschule.

 

Während des Semesters ist die Nachwuchssängerin nur an den Wochenenden in Ingelheim, denn seit vergangenem Jahr studiert sie in Koblenz Lehramt für Grund- und Hauptschule. Auch wenn ihr Berufswunsch Lehrerin ist, dem Singen, will sie in auch in Zukunft treu bleiben.




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