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Mit Alanis Morisette direkt ins Gesangs-Finale

10.09.05 10:12


Lea Funk gewinnt den ersten Vorentscheid von "VoiceVision" im Stefan-George-Gymnasium in Bingen

(aus Allgemeine Zeitung)


 


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BINGEN Einmal als Star auf der Bühne stehen... Beim ersten Vorentscheid für den Gesangswettbewerb "VoiceVision - Rheinhessen sucht die junge Stimme" stellten sich gestern zwölf junge Sänger im Stefan-George-Gymnasium dem Urteil der Jury. Die 16-jährige Lea Funk hat sich dabei für das Finale qualifiziert.

 

Vom 10.09.2005

 

Von

Sonja Probst

Foto: hbz/Bahr

 

Die Scheinwerfer tauchen die Bühne in helles Licht.Die Kamera zoomt sich an die noch leeren Bretter heran. Immer mehr Schüler versuchen, sich in den Saal N3 des Stefan-George-Gymnasiums hineinzudrängen. Und mit den Temperaturen steigt auch die Nervosität der Teilnehmer. Denn gleich startet hier im dritten Stock der erste Vorentscheid des Wettbewerbs "Voice Vision - Rheinhessen sucht die junge Stimme". Ein Wettbewerb, den das Mainzer Unternehmen EuroDriver Music und die Allgemeine Zeitung gemeinsam ausgerufen haben.

"Das ist heute die absolute Premiere", kündigt Karl-Heinz Krummeck, Vorstand von EuroDriver Music an. Vier Mädchen machen sich neben der Bühne noch schnell gegenseitig Mut - dann geht es schon los. Lea Funk (16 Jahre) kommt als Erste dran. Die Nervosität ist noch ein wenig zu spüren - das "You oughta know" von Alanis Morisette bringt die 16-Jährige aus Dietersheim dennoch wirklich beeindruckend rüber. Wenn hier in Rheinhessen noch mehr junge Leute so singen können, denkt man, ist es tatsächlich höchste Zeit, dass dies mehr Menschen hören und erleben sollten.

Die Stimmung im Raum N3 des Stefan-George-Gymnasiums ist auf jeden Fall prächtig. Die elf Mädchen und der einzige Junge auf der Bühne werden von ihrem Publikum stürmisch gefeiert. Und als die jüngste Teilnehmerin, Jaqueline Neumann, bei ihrer Interpretation der Silbermond-Ballade "Symphonie" kurz nicht mehr weiter weiß, helfen ihr die Mitschüler mit ihrem Applaus über den Moment der Unsicherheit schnell hinweg.

Rockige Töne, sanfte Liebeslieder und sogar Musical-Melodien gibt es beim ersten Vorentscheid zu hören. Hanna Keller aus Seibersbach beeindruckt mit ihrer Interpretation von "I know you by heart" von Eva Cassidy. Und der Auftritt von Kris Kerwer aus Büdesheim mit dem Song "Crawling up a hill" von Katie Melua gehört ebenfalls zu den Highlights des Vorentscheids. Überhaupt ist das Niveau schon bei der ersten Runde erstaunlich hoch. "Es ist wirklich traumhaft, die Atmosphäre ist super. Ein solches Niveau hatte ich nicht erwartet", freut sich Krummeck von EuroDriver Music. In der Jury sitzen wollte er aber lieber nicht. "Bei mir wären allein sechs Teilnehmer in der engeren Auswahl."

Während die Stimmzettel der Jury schließlich ausgezählt werden, fällt bei den Sängern endlich die Anspannung ab. "Ich hatte Angst, dass ich die Töne nicht halten kann", gesteht Astrid Krämer (18 Jahre). "Das war schon sehr aufregend", meint auch Lea Funk.

Als die 16-Jährige schließlich als Siegerin feststeht, bleibt sie jedoch ganz cool. "Es hat Spaß gemacht", meint die Elftklässlerin lediglich, die auch in der Orchesterklasse des Stefan- George-Gymnasiums singt. Am 18. Dezember wird sie nun, zusammen mit den Gewinnern der neun anderen Vorentscheide beim Finale in Mainz auf der Bühne stehen. Zudem wird es vier Wildcards geben, die weiteren Sängern aus den Vorentscheiden ins Finale helfen. Für manchen dürfte es daher bis November spannend bleiben

 

VON: SONJA PROBST




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