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"Der Zuspruch ist gigantisch" Bericht Allgemeine Zeitung vom 26.11.2005                                  Download (pdf-Datei, 493 kb) 

"Auf Zielgerade angekommen" Bericht Allgemeine Zeitung vom 22.11.2005                                     Download (pdf-Datei, 591 kb)

"Schule ist eben mehr als Unterricht" Bericht Allgemeine Zeitung vom 14.11.2005                                  Download (pdf-Datei, 981 kb)

"Gefragt sind Talente - keine Stars" Bericht Allgemeine Zeitung vom 14.06.2005                                Download (pdf-Datei, 773 kb)

"Innovation braucht Begeisterung" - "Die Zukunft liegt in Visionen"     Bericht Allgemeine Zeitung vom 08.06.2005                                  Download (pdf-Datei, 185 kb) 

weitere Berichte über die Entwicklung von VoiceVision siehe Menüpunkt News

Brüssel, 16.03.2005

"Kein reeller Wettbewerb möglich" Bericht Allgemein Zeitung vom 19.03.2005                                               Download (pdf-Datei, 528 kb)

Petition beim Europäischen Parlament "Klärung der Zulassungsregeln der EBU (European Broadcasting Union) beim Wettbewerb 'Grand Prix de la Chanson' (Eurovision Song Contest)"    Download (pdf-Datei, 182 kb)

Mainz, 10.12.2004

Einführung in das Einsteinjahr - Lust auf Zukunft machen Download (pdf-Datei, 65 kb)

Mainz, 14.02.2003

Mut zum Aufbruch - Mit "E"-motion zur Bewegung offizielle Eröffnungsveranstaltung des HighTechZentrum-Mainz        Download (pdf-Datei, 56 kb)

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Rede Karl-Heinz Krummeck, EuroDriver Group AG, Mainz in Brüssel (16. März 2005)

Petition Nr. 930/99 – Tagesordnungspunkt des Petitionsausschusses des Europäischen Parlaments am 16. März 2005 (15:15 Uhr)

Der Grand Prix d'Eurovision de la Chanson / Eurovision Song Contest - Beitrag zum europäischen Aufbruch und zur europäischen Verständigung oder Beitrag zum unlauteren Wettbewerb?

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren des Petitionsausschusses des Europäischen Parlaments,

im Januar 1999, vor mittlerweile 6 Jahren, wollte ich einen neuen Aufbruch für Europa unterstützen. Dazu gründete ich eine neue Firma, die EuroDriver Group AG, die zum einen die informations- und wissensgeprägte Industrie in Europa voranbringen, zum anderen aber auch als Platten-Label, EuroDriver Music, die Musik als Verstärker in Europa von positiven Botschaften zur Verständigung, für Gemeinsamkeit und für einen Zukunftsglauben nutzen will.

Die einzige Plattform der Musikbranche, die als europäischer Verstärker dienen kann, schien der von der Eurovision ausgetragene Wettbewerb:

Grand Prix d'Eurovision de la Chanson bzw. Eurovision Song Contest

zu sein.

Was aber ist der Grand Prix d'Eurovision de la Chanson bzw. neuerdings der Eurovision Song Contest?

Es wird suggeriert, dass der Wettbewerb eine interkulturelle, pan-europäische Plattform ist, auf der junge Künstler, Texter und Komponisten eine Chance bekommen, ihr Talent vorzuführen, unabhängig von der Plattenfirma, bei der sie unter Vertrag stehen und unabhängig von in der Wirtschaft üblichen Marktzwängen.

Anhand meiner Erfahrungen als Vertreter einer kleinen, neu gegründeten Plattenfirma musste ich diese Illusion in den letzten 6 Jahren aufgeben und nach Briefwechsel mit der ARD, dem NDR, dem Bundeskartellamt, Staatskanzleien sowie Bundestagsabgeordneten desillusionieren feststellen,

- dass die Teilnahme am Grand Prix nicht prinzipiell jeder kleinen Plattenfirma offen ist und dadurch nicht alle talentierten europäischen Bürger gefördert werden können, sondern nur diejenigen, die bei einer Plattenfirma unter Vertrag stehen, die z.B. in Deutschland mit der ARD/NDR Exklusivverträge abgeschlossen haben.

- dass solche Exklusivverträge – nach Aussage des NDR – sich innerhalb des Regelwerks der European Broadcasting Union bewegen, obwohl sie den so genannten Wettbewerb auf einige wenige große Plattenfirmen beschränken.

- dass diese Plattenfirmen die Kontrolle über die Bewerber (aus eigenem Hause) haben, die am nationalen Auswahlverfahren teilnehmen dürfen.

- dass das Regelwerk zum Grand Prix von der European Broadcasting Union festgelegt wurde und wird, der insbesondere öffentliche (d.h. staatlich subventionierte) europäische Rundfunkanstalten angehören.

- dass somit die GEZ-Gebühren-zahlende Öffentlichkeit und kleinere Unternehmen einige wenige große Plattenfirmen subventionieren, dabei aber selbst von dem European Song Contest ausgeschlossen sind.

- dass somit der Grand Prix ein Wettbewerb der Privilegierten ist, der durch Vorstände verbunden seinen festgezurrten Kreis an Teilnehmern Jahr für Jahr in eine Eurovisions-Sendung schickt.

In Deutschland heißt das im Klartext, dass die Riesen der Musikbranche oder die gut vernetzten (wie z.B. BMG, Edel, EMI, Jupiter, Sony, Universal und Warner) die Vorauswahl zu einem nicht offenen europäischen Musikwettbewerb treffen.

Das heißt, wie schon gesagt, dass ein Künstler bei diesen Riesen unter Vertrag stehen muss, um zur Vorauswahl des Grand Prix zugelassen zu werden.

Kleine, unabhängige Musik-Labels und deren Künstler haben keine Chance.

Ich komme daher zurück auf meine Eingangsfrage:

• Was ist der Grand Prix d'Eurovision de la Chanson bzw. der European Song Contest eigentlich heute?

Eine Werbeveranstaltung eines exklusiven Kreises –  Musikriesen und Firmen mit exklusiven Beziehungen?

• Wenn ja, sollten dann nicht diese exklusiven Firmen diese Veranstaltung bezahlen und nicht der GEZ-Gebührenzahler?

• Sind der Abschluss von Exklusivverträgen mit diesen Plattenfirmen und die daraus entstehende Benachteiligung insbesondere der kleinen Music Labels unter Verweis auf das EBU Eurovisions-Regelwerk nicht eindeutig eine Verzerrung des Wettbewerbs?

Müssen interessierte Bürger Europas jetzt Konkurrenzwettbewerbe starten (ohne die exklusiven Firmen zu beteiligen), um in der Musikbranche eine Plattform für Europa und zur Unterstützung für Europas Jugend und damit für die Zukunft von uns allen zu bieten?

Deshalb bitte ich Sie, eine Entzerrung des Wettbewerbs in die Wege zu leiten.

Ich bitte um die  Öffnung des Grand Prix d'Eurovision de la Chanson / European Song Contest für alle großen und kleinen Plattenfirmen der europäischen Länder und für europäische Künstler, Texter und Komponisten, die ihr Talent zeigen wollen.

Denn:

"Wenn einer alleine träumt, ist es nur ein Traum. Wenn Menschen gemeinsam träumen, ist es der Beginn einer neuen Wirklichkeit."

Geben wir der europäischen Jugend wieder die Chance, von einem Auftritt zu fairen Bedingungen im Rahmen ihrer "Euro(pa)"- Vision zu träumen.

Es liegt in Ihrer Hand.

Vielen Dank.

 

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