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Die Erzählung der Gründungsgeschichte von VoiceVision liest sich wie folgt:

Es war einmal ein kleines Plattenlabel, die EuroDriver Music, das von der europäischen Idee und dem gemeinsamen Aufbruch u.a. die Entwicklungen durch die Euro-Einführung im Jahre 1999 und den nachfolgenden so begeistert war, dass es durch die Musik diese Idee weiter publizieren und fördern wollte.

                               

Der Grand Prix d'Eurovision schien die ideale Plattform zu sein, um für ein Zusammenwachsen in Europa zu plädieren. Also bewarb sich die EuroDriver Music beim NDR, dem öffentlich-rechtlichen Veranstalter des Grand Prix, um die Teilnahme an den Vorausscheidungen.

                            

Die Bewerbung wurde sowohl im Jahre 1999 für das Lied "Träumt euren Traum, fangt an" als auch im Jahre 2000 für das Lied "Hallo Europa - Wir werden uns verstehen" abgelehnt.

                     

Die Nachfragen nach den Gründen der Ablehnung ergaben lange keine konkreten Antworten. Schließlich, nach vielen Schriftwechseln, kam eine eindeutige Aussage: im Juni 2002 bekannte der NDR, dass "in Bezug auf den Grand Prix, jetzt EuroVision Song Contest, "exklusive vertragliche Bindungen" mit gewissen Plattenfirmen bestünden und dass daher die EuroDriver Music sich "direkt mit einer der der Plattenfirmen zusammensetzen müsse", um eigene EuroDriver Music-Beiträge in den Eurovision Song Contest einbringen zu können.

Das war die Aussage, die der Petition vor dem Europäischen Parlament wie man meinen sollte durchschlagende Argumente verleihen kann. Denn hier geht es nicht länger um Vorlieben oder Abneigungen von Bands oder Musikrichtungen, sondern hier geht es um allgemeine Zulässigkeiten oder Nichtzulässigkeiten von Wettbewerbsbeschränkungen und damit um kartellrechtliche Fragen. Es ging auch darum, ob öffentlich-rechtliche Sender ihrem öffentlichen Auftrag nachkommen (und GEZ-Gebühren rechtfertigen), wenn sie sich in exklusiven Verträgen binden und einen Großteil der Öffentlichkeit von der Teilnahme ausschließen.

Mit dieser Argumentation ausgestattet und mit Kopien der entsprechenden Schreiben des NDR im Gepäck wurde die Petition in Brüssel vertreten.

 

 

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